582.000 Telefonkunden lösen sich von der deutschen Telekom
Die deutsche Telekom konnte im ersten Geschäftsquartal des Jahres 2008 ihr Ergebnis, vor Abzug der Steuern gegenüber dem Wert vom Vorjahr stabilisieren. Das Ergebnis beträgt im ersten Quartal 4,7 Milliarden Euro, wobei das Wachstum, solange die Wechselkurse konstant gewesen wären 3,1 Prozent betragen hätte. Aufgrund des überdurchschnittlich hohen Euro-Kurses waren die Ergebnisse vor allem für T-Mobile USA mehr als belastend, wie der Konzern erklärte.
Der Umsatz des Konzerns in den USA verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent, so dass der Umsatz bei 15,0 Milliarden Euro liegt. Die Umsatzrückgänge von T-Mobile USA waren auf die Bereiche Geschäftskunden und Breitband/Festnetz zurückzuführen. In Deutschland selbst konnte die deutsche Telekom den Absatz von Neukundenanschlüssen für DSL weiterhin auf einem hochwertigem Niveau halten, die exakte Zahl lag bei 539.000 im eröffnenden Quartal des Jahres 2008.
Die Anzahl von 539.000 Neukundenanschlüssen macht rund 43 Prozent an Wachstum, des Breitbandmarktes in ganz Deutschland aus. Doch muss man auf der anderen Seite Verluste von Anschlüssen hinnehmen, da immer günstigere Flatrate Pauschalangebote auf dem Markt erscheinen. T-Home hat in diesem Quartal einen Umsatz von 4,8 Milliarden erwirtschaftet, doch ist der Umsatz im Gegensatz zum Vorjahresquartal um 6,1 Prozent zurück gegangen.
In genauen Zahlen ausgedrückt verlor T-Home 582.000 Telefonanschlüsse an die Konkurrenz im eröffnenden Quartal des Jahres 2008.
Doch trotz dieses Rückganges befindet sich T-Home weiterhin auf demselben Niveau wie in den Vorjahren, in welchen man jedes mal quartalsweise um die 500.000 Festnetzkunden verloren hat. Im Gegensatz dazu läuft der Absatz von T-Home Komplettpaketen von DSL und Telefon weiterhin sehr erfolgreich. Die Anzahl von Breitbandanschlüssen konnte auf 13 Millionen erhöht werden, was eine Steigerung von 1,9 Millionen gegenüber dem ersten Quartal des Jahres 2007 ausmacht. Die Menge der Komplettpaket Bestandskunden liegt bei 11,1 Millionen, was eine Steigerung von 5,4 Millionen bedeutet.
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