Es werden nicht viele DSL-Anbieter übrig bleiben!
Der Anbietermarkt im Bereich wird sich dezimieren. Davon geht Telekom-Chef René Obermann aus. Grund für seine Annahme ist, dass sich letztlich nur diejenigen halten können, die das erforderliche Kapital hätten, so Obermann. Allerdings sei schwer abzuschätzen, wieviele Anbieter es letztlich sein werden.
Die Telekom sei auch in Zukunft ein verlässlicher Partner, mit einer Zerschlagung des Unternehmens sei in den kommenden Jahren nicht zu rechnen. Denn gerade die Vernetzung der einzelnen Bereiche sei einer der Vorteile, die die Telekom gegenüber den Konkurrenten habe. Ein integriertes Unternehmen, so Obermann, könne in der Summe mehr bewirken als lauter kleine Einzelsparten. Dies beziehe sich sowohl auf die Bereich Netzmanagement, Vertrieb und Kundenservice, Produktentwicklung oder Markenmanagement.
Die VDSL-Netze werden zukünftig mehr werden, was auf das Ansinnen von Unternehmen wie Arcor, Hansenet und Versatel zurückzuführen ist. Dies schaffe mehr Wettbewerb und eine bessere Netzinfrastruktur, so Obermann. Dadurch sind für alle gleiche Bedingungen. Jeder müsse in die Entwicklung seines eigenen Netzes investieren und für dessen Instandhaltung Sorge tragen. Auf jeden kommen dann die gleichen Kosten zu, nicht nur auf uns als Branchenführer, steht Obermann diesem Vorhaben positiv gegenüber.
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