Freenet betreibt Abspaltung seiner DSL-Sparte

Freenet betreibt Abspaltung seiner DSL-SparteFreenet-Chef Spoerr bestrebt die Abspaltung der DSL-Sparte von freenet. Diese Entscheidung beruht wohl auf mangelnder Resonanz von United Internet.

Freenet bemüht sich nunmehr selbst um die Trennung des DSL-Segments. Der Grund hierfür dürfte in der wohl gescheiterten Übernahme von freenet DSL durch United Internet und Drillisch liegen. Interessenten sollen bereits in Verhandlungsgespräche mit freenet getreten sein. Freenet-Chef Spoerr nennt jedoch keine Namen.

Spoerr setzt auf die mobile Nutzung des Internets, welche dann über die Schiene des verbleibenden Mobilfunks erfolgen soll. Um eine Ausgliederung dieses separaten Segments zu erreichen, befürwortet freenet eine Holding-Struktur.

Monatelang wehrte sich freenet vehement gegen die Aufforderung seiner Großaktionäre zu einer Trennung von DSL und Mobilfunk. Mittlerweile treibt freenet diese Trennung selbst voran.

Vor Ergreifen dieser Maßnahmen betonte freenet-Chef Spoerr, dass er keinen Wert lege auf ein eigenes DSL-Geschäft. Ziel des Verkaufs ist es, den Aktienkurs von freenet in die Höhe zu treiben, ist doch das DSL-Geschäft, laut Spoerrs Kritik, nicht sinnvoll dem Kurs angepasst. Eine Konsolidierungsphase auf dem deutschen DSL-Markt ist schon länger in vollem Gange. So ist zum Beispiel United Internet sowohl an Versatel als auch an freenet beteiligt und belegt nunmehr im DSL-Angebot immerhin Platz zwei hinter der Telekom.

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Kategorie: Freenet | Datum: 20. Februar 2008
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