Regulierungsbehörde überprüft die Telekom

T-Home senkt die Preise beim DSL 6000er PaketVon Seiten der Regulierer werden die Blockade-Vorwürfe, die gegen die Deutsche Telekom (T-Home) erhoben werden, überprüft. Sollten die Vorwürfe bei den Nachforschungen bestätigt werden, so wird der Telekom die Zahlung einer Strafe auferlegt. Von den Wettbewerbern werden Vorwürfe laut, dass die Telekom die Anschlüsse von Kunden nur verzögert freischaltet und so den Wettbewerb behindert.

Der Chef der Regulierer ist Matthias Kurth und er hat vor geraumer Zeit der „Rheinischen Post“ ein Interview gegeben. Er kündigte darin an, dass in Zukunft auf den Ex-Monopolisten Deutsche Telekom ein stärkerer Druck ausgeübt werden soll. Die Untersuchungen wurden aufgenommen, weil Vorwürfe von alternativen Anbietern laut wurden, dass die Telekom beim Wechsel von Kunden die Schaltung der Anschlüsse verzögere. Matthias Kurth gab auch zu Protokoll, dass bei einer Bestätigung der Verwürfe Vertragsstrafen gegen die Deutsche Telekom ausgesprochen werden.

Bei der angesprochenen Überprüfung soll auch die so genannte „Letzte Meile“ betroffen sein. Auch möchte die Bundesnetzagentur nachprüfen, ob die Konditionen vom derzeitigen Standardangebot der Telekom vertretbar sind. Dabei sind die Gebühren gemeint, die das Unternehmen von den Wettbewerbern beim Wechsel des Anschlusses verlangt. Die Telekom stellt der Konkurrenz die Leitung für die letzte Meile zur Verfügung und den Preis, der zu bezahlen ist von der Konkurrenz, wird von der Behörde festgelegt. Der Grund für die aufkommenden Diskussionen ist, dass in den letzten Monaten viele Kunden ihren Telefon- und DSL-Anbieter gewechselt haben.

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Kategorie: T-Home | Datum: 4. Dezember 2007
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