VATM Präsident fordert die Telekom auf die DSL-Anschlüsse schneller freizuschalten!
Die Telekom scheint ein Wettbewerber zu sein, der mit sämtlichen Haken und auch Ösen kämpft. Gerd Eickers ist der Präsident der VATM und seine Bilanz für das Jahr 2007 fiel zwiespältig aus. Es wurden auch Vorwürfe in Richtung der Deutschen Telekom laut, nach denen diese die Wettbewerber zu langsam freischalten würde. Rene Obermann, der Vorsitzende des Konzerns, wies die Vorwürfe umgehend zurück.
Der DSL Markt wurde schon vor zehn Jahren geöffnet und dennoch ist eine Regulierung nach wie vor nötig. Auch dies wurde vom VATM Präsidenten bekannt gegeben. Es hieß weiter auch, dass diese Regulierung in anderen Ländern in Europa viel besser zu funktionieren scheint als dies in der Bundesrepublik Deutschland der Fall sei. Es heißt, dass in diesem Zusammenhang die Deutsche Telekom mit allen Haken und Ösen zu kämpfen scheint. Als Beispiel sind 100 000 Kunden genannt worden, die einige Monate auf eine Umschaltung haben warten müssen. Der Grund ist, dass die Telekom die Anschlüsse, nicht wie vertraglich vereinbart, umschaltet.
Rene Obermann dementierte diese Vorwürfe umgehend und entgegnete, dass von Seiten der Telekom die so genannte „letzte Meile“ wesentlich schneller und auch effektiver freigeschaltet wird, als dies von den Wettbewerbern behauptet wird. So sollen unter anderem auch rund 30 Prozent mehr Anschlüsse freigeschaltet werden, als dies im Vertrag festgelegt wurde. Zudem soll die Telekom auch die neu erstellten Auflagen des Regulierers erfüllen.
Von Seiten der VATM gibt es Forderungen, wonach auch VDSL und Call&Surf reguliert werden sollten. Jürgen Grützner ist der Geschäftsführer bei VATM und er zeigte sich dennoch recht optimistisch für das Jahr 2008. Er geht davon aus, dass sich der Wettbewerb weiter so positiv entwickeln wird, wie sich das auch jetzt schon angedeutet hat. Allerdings schränkte er ein, dass auch zehn Jahre nach der Marktöffnung noch immer eine Regulierung nötig sei. Er sagte auch, dass die Regulierung beim Zugang zur VDSL Technik der Telekom angewendet werden sollte. Des weiteren sollten auch die Call&Surf Angebote mit einbezogen werden. VATM sagte, dass Bündeltarife dieser Art nicht zulässig seien.
Der Geschäftsführer bei VATM machte auch noch darauf aufmerksam, dass in diesem Jahre auch die volle Aufmerksamkeit darauf gerichtet wird, dass in den bisher weniger erschlossenen Gebieten auch Breitbandzugänge angeboten werden können. Schon Ende des Jahres 2007 ist mit kommunalen Verbänden ein Masterplan erarbeitet worden mit dem eine flächendeckende Versorgung erreicht werden kann. In den nun folgenden Monaten sollen Informationen zusammengetragen werden, wie dieses Vorhaben konkret umgesetzt werden kann.
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