Versatel schließt 6 regionale Standorte und entlässt 200 Mitarbeiter bis 2010
Versatel ist als Unternehmen seit April 2007 an der Börse und hat seit diesem Zeitpunkt den Anlegern nicht viel Freude bereitet, der Aktienkurs ist stetig gesunken. Die Zahlen, die das Unternehmen vorlegen konnte, sind wenig berauschend.
Die Konkurrenz unter den DSL Anbietern ist stark, die Preise sinken ständig und das hat jetzt Folgen.
Versatel hat jetzt ein Programm zur Steigerung der Effizienz vorgelegt. Mit den Sparmaßnahmen sollen innerhalb kurzer Zeit die Ergebnisse verbessert und Kosten in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro eingespart werden. Deshalb plant Versatel in seinem Unternehmen etwa 200 Arbeitsplätze abzubauen, und bis Ende 2010 sechs Standorte des Unternehmens in Deutschland zu schließen.
Der Vorstandsvorsitzende von Versatel erklärte das schwierige Marktumfeld. Mit den weiteren Preissenkungen geht der durchschnittliche Umsatz für den einzelnen Kunden zurück. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein, muss eine Verschlankung des Unternehmens und eine Optimierung der Arbeitsabläufe sowie der IT-Infrastruktur erfolgen.
Das Geschäft soll im Zusammenhang mit der Verbesserung der Geschäftsabläufe stärker über die Zentrale abgewickelt werden. Alle Steuerungsfunktionen werden in Düsseldorf zentriert. Regionale Service- und Vertriebsaktivitäten werden zusammengefasst. Die Region West wird über Essen und Dortmund abgedeckt, Berlin und Chemnitz decken den Osten ab und Stuttgart und Frankfurt den Süden. Alle anderen Standorte werden bis 2010 nach und nach aufgegeben.
Das hat natürlich Auswirkungen auf die Personalstruktur. Von den geplanten 200 Stellen, die gestrichen werden, sind Mitarbeiter quer durch alle Bereiche, Standorte und aus allen Hierarchieebenen betroffen. Der Vorstand von Versatel hat deswegen bereits erste Gespräche mit Vertretern der Arbeitnehmer aufgenommen. Bei Versatel sind momentan an 14 verschiedenen Standorten ungefähr 1.400 Mitarbeiter beschäftigt.
Alle Versatel DSL-Tarife finden Sie hier im Überblick: Versatel

Es sind nich 200 , sondern knapp 400 Mitarbeiter (370 genau).